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Fehler beim Aktualisieren der DNS-Konfiguration auf einem VMware ESX Host

Kommt es bei der Aktualisierung der DNS-Konfiguration auf einem VMware ESX Host zu folgendem Fehler:

Der Vorgang kann nicht ausgeführt werden, solange der Host Bestandteil einer Windows-Domäne ist.

VMware ESX DNS Aktualisierung Fehler

Dann gibt es eine relativ einfache Lösung:

Den ESX-Host kurz aus der Domäne entfernen, die DNS Änderungen vornehmen, und anschließend den Host wieder in die Domäne aufnehmen.

Dazu in der Konfiguration des ESX Servers unter Software die Authentifizierungsdienste aufrufen und dort die Eigenschaften öffnen. Über den Button „Domäne verlassen“ die Domäne verlassen. Jetzt die DNS-Aktualisierung durchführen und anschließend über den gleichen Weg die Domäne wieder hinzufügen.

VMware ESX Domäne verlassen

 

Fehler 1401 bei der Installation von vSphere Client 5.0 auf Windows 7 x64 / Windows Server 2008 R2 x64

Bei der Installation des VMware vSphere Client 5.0 unter Windows 7 x64 bzw. Windows Server 2008 R2 x64 kann es zu folgender Fehlermeldung kommen:

VMware vSphere Client Installation

VMware vSphere Client Installationsfehler

Fehler 1406. Wert ProductLanguage für Schlüssel \…\VMware Virtual Infrastructure Client konnte nicht geschrieben werden. Überprüfen Sie, ob Sie über ausreichende Zugriffsrechte für diesen Schlüssel verfügen, oder wenden Sie sich an den Support.

Die Installation kann man entweder Abbrechen oder Ignorieren – Die Auswirkung ist die Gleiche – Die begonnene Installation wird rückgängig gemacht. Mit Wiederholen kommt man ebenfalls nicht weiter, wenn man nicht den nachfolgenden Schritt durchgeführt hat.

In der Registry muss folgender Schlüssel / Wert einschließlich aller Unterschlüssel gelöscht werden:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\VMware

Sollten auf dem Client noch andere VMware-Produkte (wie z.B. VMware Workstation oder VMware Converter Standalone) installiert sein, kann man den Schlüssel vor dem Löschen exportieren und nach erfolgter Installation wieder importieren.

Der Schlüssel selber kann je nach Sprachkombination statt VMware auch VMware Inc. oder ähnlich heißen.

Linux System mit dem VMware Konverter virtualisieren

Bei der Virtualisierung eines Linux Systems kann es mit dem Konverter zu folgenden Problemen kommen bzw. es ist Folgendes zu beachten:

Bricht die Konvertierung bei 1% mit folgendem Fehler ab

FEHLGESCHLAGEN: Ein allgemeiner Systemfehler ist aufgetreten: Crypto Exception: error:02001005:system library:fopen:Input/output error:unable to load C:
\ProgramData\VMware\VMware vCenter Converter Standalone\ssl\rui.crt

so liegt es daran, dass der aktuell an Windows angemeldete Benutzer auf den angegebenen Ordner keinen Zugriff hat. Kann durch entsprechende Berechtigung auf dem lokalen System schnell behoben werden.

Erhält man anschließend einen Abbruch bei 1% mit folgendem Fehler

FEHLGESCHLAGEN: Die IP-Adresse der virtuellen Hilfsmaschine konnte nicht abgerufen werden.

so steht die IP-Adresse der virtuellen Hilfsmaschine in den Optionen des Konverter Jobs auf DHCP und muss auf manuell umgestellt und eingegeben werden. Benötigt wird eine freie Adresse aus dem Adressbereich der Quellmaschine.

Nun sollte die Konvertierung ohne Probleme von statten gehen und sich die angelegte virtuelle Maschine anschließend starten lassen.

Wahrscheinlich ist in der virtualisierten Maschine keine Netzwerkverbindung vorhanden – das liegt daran, dass die Netzwerkkarte  an die MAC-Adresse gebunden ist, welche sich durch die Virtualisierung geändert hat und somit eine neue Netzwerkkarte mit der Bezeichnung ETH1 erstellt wurde.

In diesem Falle muss über den Dateimanager bzw. die Terminalkonsole im Verzeichnis:

/etc/udev/rules.d/

Die Datei

70-persistent-net.rules

Gelöscht werden.

Nach einem Neustart der virtuellen Maschine wird die Datei mit der aktuellen Karte neu erstellt und die Netzwerkverbindung kann genutzt werden.

Ebenso verhält es sich mit dem CD-ROM-Laufwerk.

Da die Datei(en) nicht von dem normalen User bearbeitet werden können, muss man sich zuerst als „root“ anmelden.
Am einfachsten geht das über die Terminalkonsole (zu finden in den Systemprogrammen). Dort den Befehl:

su <username (root)>

und das Passwort eingeben.

Nun kann man über den Befehl

rm /etc/udev/rules.d/70-persistent-net.rules

die Datei löschen. Am Besten direkt die Datei 70-persistent-cd.rules für das CD-Laufwerk mitlöschen.

Evtl. muss man vorher noch in das richtige Verzeichnis navigieren. Das geht am Einfachsten über den Befehl

cd /<Absoluter Pfad> oder cd ..

NACH EINEM NEUSTART WERDEN DANN DIE ZWEI GELÖSCHTEN DATEIEN NEU ERSTELLT UND DIE VIRTUELLE MASCHINE IST NUN NETZWERKFÄHIG!